Gartentipp2017-12-19T11:28:43+00:00

Gartentipp’s

Nachstehend einige praktische Tipps von Januar bis Dezember, direkt von unseren Gartenexperten. Von Schnittarbeiten an Bäumen und Sträuchern bis hin zur Bepflanzung erhalten Sie wertvolle Infos, damit Ihr Gartenanlage stets in Form bleibt. Haben Sie detaillierte Fragen? Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich zur Verfügung. Viel Vergnügen mit unseren Gartentipps.

Wässern
Sehr wichtig ist es, gerade im Winter bei längeren Trockenperioden immergrüne Pflanzen regelmässig zu Wässern. Da diese Pflanzen auch im Winter die Photosynthese betreiben und dementsprechend Flüssigkeit durch Verdunstung an die Umwelt abgeben.

Schutz vor Wintersonne
Sogenannte Frostrisse, Spannungsrisse treten vor allem bei frostig-schönem Winterwetter an eher Jungen Gehölzen auf. Gefährdete Stämme oder Pflanzen können mit einem Juteband umwickelt und so von der Wintersonne geschützt werden.

Schnee abschütteln
Vor allem immergrüne Sträucher wie Rhododendren oder Kirschlorbeer können unter grösseren Schneelasten brechen. Daher sollte der neue Schnee gleich am Morgen von den Pflanzen geschüttelt werden.

Brüchige Sträucher schützen
In Schneereichen Regionen sollte man auch sommergrüne Gehölze wie der japanische Ahorn oder Ziersträucher wie die Forsythien vor der Schneelast schützen. Tipp die Krone, oder die einzelnen Triebe einer Pflanze mit einer Kokosschnur zusammenbinden und danach an einem Holzpfahl befestigt. Die Pflanze bleibt so stabil und wird nicht von der Schneelast erdrückt.

Kübelpflanzen / Mittelmeerpflanzen
Wichtig ist der richtige Standort mit der idealen Temperatur. Die meisten dieser Pflanzen mögen einen nicht allzu dunkeln Raum (Keller) mit einer Temperatur von ca. 5° bis 15°. Zu beachten ist, dass der Wasser und Düngerverbrauch im Winter geringer ist. Die Pflanzen sollte man regelmässig ausputzen und auf eventuelle Schädlinge kontrollieren.

Rasen nicht regelmässig betreten
Bei starkem Frost gefriert auch das Wasser in den Blattzellen der Rasengräser. Trittspuren sind oft bis zum Frühling sichtbar, weil die spröden Blätter und Halme sich nicht wieder aufrichten, sondern abknicken und vergilben. Auch der Boden ist im Winter feuchter und verdichtet sich leichter. Deshalb sollten Sie Rasenflächen bei Winternässe und Frost so wenig wie möglich betreten.

Rankgitter erneuern
Wenn die Kletterpflanzen keine Blätter tragen, ist der optimale Zeitpunkt, um Rankgitter und Rosenbögen zu erneuern oder neu zu streichen. Schneiden Sie die Kletterpflanzen so weit zurück, dass vier bis fünf lange, kräftige Haupttriebe übrig bleiben. Nachdem Sie diese von der Rankhilfe gelöst haben, können Sie mit den Renovierungsarbeiten beginnen. Anschließend werden die Triebe wieder durch das Gitter geleitet.

Obstgehölze schneiden /pflanzen
Dies ist die richtige Jahreszeit um Obstbäume und Beerensträucher zu schneiden. Die Schnittarbeiten sollten jedoch nicht bei Temperaturen von unter minus 5° Grad ausgeführt werden. Ebenfalls ist es ein idealer Zeitpunkt, um Obstbäume und wurzelnackte Rosen zu pflanzen.

Wässern
Sehr wichtig ist es, gerade im Winter bei längeren Trockenperioden immergrüne Pflanzen regelmässig zu Wässern. Da diese Pflanzen auch im Winter die Photosynthese betreiben und dementsprechend Flüssigkeit durch Verdunstung an die Umwelt abgeben.

Hortensien schneiden
Viele Hortensien tragen jetzt noch ihre alten, vertrockneten Blütenstände. Schneiden Sie diese oberhalb eines gesunden grünen Knospenpaars ab und beseitigen Sie bei der Gelegenheit auch gleich alle erfrorenen Triebe. Vitalitätstest: Kratzen Sie die Rinde leicht mit dem Daumennagel an. Wenn das Gewebe darunter gelblich und trocken wirkt, ist der Zweig abgestorben.

Umtopfen / Teilen
Ende Februar ist der optimale Zeitpunkt um Kübelpflanzen, Grünpflanzen umzutopfen und sommerblühende Stauden wie die Fetthenne oder Astern zu teilen. Beim Umtopfen sollte darauf geachtet werden, dass die grösse des Gefässes richtig ist und das der Wasserabflüss gewährleistet ist. Bei grösseren Gefässen sollte eine Drainage mit Blähton und Filtermatte eingebaut werden.

Stauden und Ziergräser abschneiden
Ende Februar können Sie die im Herbst stehengebliebenen alten Triebe und Blütenstände Ihrer Stauden und Ziergräser abschneiden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Schneiden Sie sommerblühende Sträucher wie den Schmetterlingsflieder oder die Bartblume bei frostfreiem Wetter jetzt kräftig zurück, damit sie bis zum Sommer lange neue Triebe mit vielen Blüten bilden können. Je länger Sie mit dem Rückschnitt warten, desto weiter verschiebt sich die Blütezeit in den Spätsommer.

Frostschäden beseitigen
Immergrüne Sträucher wie Kirschlorbeer und Stechpalme leiden in kalten Wintern oft unter Frostschäden. Einzelne Blätter oder ganze Triebe sterben dann ab und verfärben sich braun. Schneiden Sie jetzt alle abgestorbenen Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurück, damit die Pflanzen die entstehenden Lücken wieder rechtzeitig schließen können. Tipp kratzen sie mit dem Fingernagel ein kleines Stück Rinde vom Trieb – kommt das Holz unter der Rinde grün zum Vorschein, dann der trieb soweit noch gesund.

Lavendel stutzen
Damit Ihre Lavendel kompakt und blühfreudig bleiben, müssen sie Mitte bis Ende März gestutzt werden. Für den Rückschnitt der zahlreichen dünnen Triebe eignet sich eine Heckenschere am besten. Lassen Sie von den Blütenzweigen aus dem vergangenen Jahr jeweils nur das unterste Stückchen stehen. Wenn es anschließend noch einmal frostig wird, sollten Sie die Pflanzen mit Vlies abdecken, da sie mit dem Rückschnitt ihren natürlichen Winterschutz verlieren.

Winterspritzung an Obst und Rosen
Um hartnäckige Schädlinge und Pilzkrankheiten an Ostbäumen und Rosen erfolgreich zu bekämpfen eignet sich eine Winterspritzung. Eine Kombination mit einem Winteroel und ein Fungizid das auf Obstgehölze, Laubgehölze oder Roden angewendet wird. Ausbringung vor Blattaustrieb.

Rasen verticutieren / düngen
Die ist eine wichtige Pflegemassnahme um einen Rasen richtig zu pflegen. Dabei wird die Grasnarbe von abgestorbenem Rasenfilz und Moos bereit und zugleich leicht gelockert. Kleine Unebenheiten werden ausgeglichen, kahle Stellen werden nachgesät. Anschliessend sollte der Rasen mit einem Start-Dünger (ca. 40g/m2) gleichmässig gedüngt werden. Falls eine längere Trockenperiode ansteht, sollte die Rasenfläche nach dem Düngen gewässert werden.

Rosenpflege
Um prachtvolle und gesunde Rosen zu erhalten sollte gegen Pilzkrankheiten (Rost, Stern- russtau, Mehltau) vor-beugend alle 2-3 Wo. mit einem Fungizid gespritzt werden. Bei Läusen, usw. mit einem Insektizid

Giessen
Pflanzen die in Gefässen stehen, müssen regelmässig gegossen werden. Eine automatische Bewässerung kann hier von Vorteil sein. Pflanzen, die in der Erde stehen, nicht zu oft, dafür ausgiebig wässern. Giessen Sie in den frühen Morgenstunden oder am Abend. Als Kontrolle bei einem Rasensprenger bietet ein Regenmesser gute Dienste.

Frühjahrsblüher schneiden
Bekannte Frühjahrsblüher wie Forsythien werden am besten direkt nach der Blüte geschnitten. Die Pflanze hat somit genügend Zeit das Jahr hindurch neue Triebe zu bilden an denen sie dann im nächsten Frühjahr blüht. Werden diese Sträucher im Herbst oder Winter geschnitten zeigen sich im Frühjahr kaum Blüten.

Pflanzenschutz an Rosen
Nach der Winterspritzung im März sollten die Rosen regelmässig mit einem Insektizid kombiniert mit im einem Fungizid alle zwei Wochen vorbeugend behandelt werden.

Seerosen pflanzen
Das Wasser im Gartenteich hat im Mai die richtige Temperatur, um neue Seerosen zu pflanzen. Setzen Sie die Seerosen in spezielle Pflanzkörbe mit Seerosenerde und senken Sie die Körbe auf die für die jeweilige Seerose richtige Wassertiefe ab. Beschädigte und abgestorbene Blätter sollten Sie vor dem Pflanzen entfernen und die Topfoberfläche anschließend mit einer Schicht Kies vor dem Aufschwimmen schützen. Grobmaschige Gittertöpfe kleiden Sie am besten mit Vlies oder Sackleinen aus, damit die Seerosenerde nicht ausgespült wird.

Blumenwiese anlegen
Der Mai ist ein guter Monat, um eine Blumenwiese anzulegen. Graben Sie die Fläche um, zerkleinern Sie grobe Erdklumpen mit einem Kultivator und ebnen Sie die Fläche mit einer Hacke ein, so dass ein feinkrümeliges Saatbett entsteht. Am besten eignet sich dafür einen Heu oder Rasenrechen aus Holz oder Aluminium. Die Samen werden nach Packungsanleitung ausgesät, leicht eingeharkt und nach der Aussaat bis zum Keimen gleichmäßig feucht gehalten. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Saatgut-Mischungen, die auf Ihre Bodenverhältnisse abgestimmt sind – eine Blumenmischung für magere Sandböden beispielsweise verschwindet innerhalb weniger Jahre wieder, wenn sie auf einem feuchten Lehmboden ausgesät wird.

Formgehölze schneiden
Im Mai müssen Sie den frischen Austrieb Ihrer Formgehölze zum ersten Mal stutzen. Verwenden Sie dafür am besten eine gut geschliffene Handheckenschere. Besonders detaillierte Konturen sollten Sie mit einer normalen Gartenschere oder einer Schafschere herausarbeiten. Bei Kiefern in Bonsai-Form bricht man die noch weichen neuen Triebe einfach mit den Fingern in der Mitte durch, denn so werden die jungen Nadeln nicht beschädigt. Nach dem Schnitt sollten Sie die Formgehölze düngen, um den neuen Austrieb zu unterstützen.

Rindenmulch ausbringen
Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und länger feucht. Anfang Mai ist der beste Zeitpunkt, um sie auszubringen, denn der Boden hat sich jetzt ausreichend erwärmt. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch oder Rindenkompost. Wichtig: Streuen Sie vor dem Abdecken des Bodens reichlich Hornspäne aus, da die Zersetzungsprozesse in der nährstoffarmen Mulchschicht viel Stickstoff binden.

Rhododendron: Braune Knospen entfernen
Wenn Ihre Rhododendren braunschwarze, vertrocknete Blütenknospen tragen, sollten Sie diese spätestens Anfang Mai entfernen. Grund: Die Knospen enthalten die Gelege der Rhododendron-Zikade. Die Schädlinge schlüpfen je nach Witterung oft schon ab Ende April und befallen dann im Juni/Juli die neuen Blütenknospen. Entsorgen Sie die abgestorbenen Knospen am besten mit dem Hausmüll.

Rasen aussäen
Im Mai ist die günstigste Zeit, um einen neuen anzulegen. Vorher ist es oft zu kühl, denn die Grassamen brauchen zum Keimen auch nachts eine Mindesttemperatur von 10 °C. Den Boden mit einer Fräse oder Motorhacke lockern, dann die Fläche mit einem breiten Rechen einebnen. Das Saatgut mit einem Streuwagen ausbringen, Fläche walzen und mit einem Regner gründlich wässern. Wichtig: Verwenden Sie hochwertige Rasensamen

Rosenpflege
Verblühte Teile bis aufs nächste voll ausgebildete 5-teilige Rosenblatt wegschneiden, damit ein Samenansatz verhindert und ein erneuter Austrieb angeregt wird. Gegen Ende des Monates ein zweites Mal düngen.

Rasenpflege
Sobald die Nachttemperaturen über 10°C liegen können breitblättrige Unkräuter im Rasen bekämpft werden. Es gibt verschiedene Präparate, die entweder durch giessen, spritzen oder streuen ausgebracht werden und eine selektive Wirkung haben.

Folgendes sollte dabei beachtet werden:

– Der Rasen sollte mind. 4 Tage vor dem Ausbringen gemäht werden.
– Nach dem Ausbringen sollte es mind. 1 Tag nicht regnen
– Nach dem ausbringen mind. 1 Woche den Rasen nicht mähen

Tomaten
Geiztriebe, also die in den Blattachseln erscheinenden Triebe regelmässig ausbrechen und den Mitteltrieb am Pfahl anbinden. Höchstens 2 Triebe hochziehen. Die unteren 2-3 Blätter entfernen, da von hier aus die Ansteckung mit Fäule beginnt. Unter Tomaten nicht hacken (flachwachsende Wurzeln).

Rasenschnitt
Der Rasen sollte regelmässig gemäht werden (ca. ein- bis zweimal pro Woche). Schnitthöhen:

– Frühjahr und Herbst ca. 3-4 cm
– Hochsommer ca. 5-6 cm

Sommerschnitt an Obstgehölzen
Bei Obstgehölze die dazu neigen viele sogenannte Wasserschosse (einjährige, aufrechtwachsende triebe an Obstbäumen) zu bilden empfiehlt es sich einen Sommerschnitt durchzuführen. Das bedeutet die letzt- und diesjährigen Wasserschosse werden jetzt herausgeschnitten. Dem Baum wir so eine gewisse Energie genommen die nicht in die Wasserschosse fliesst.

Rasenschnitt
Der Rasen sollte regelmässig gemäht werden (ca. ein- bis zweimal pro Woche). Schnitthöhen:

– Frühjahr und Herbst ca. 3-4 cm
– Hochsommer ca. 5-6 cm

Rosenpflege
Verblühte Teile bis aufs nächste voll ausgebildete 5-teilige Rosenblatt wegschneiden, damit ein Samenansatz verhindert und ein erneuter Austrieb angeregt wird. Gegen Ende des Monates ein zweites Mal düngen.

Erdbeeren pflanzen
Je früher dies im August geschieht, desto höher ist der Ertrag im Folgejahr. Unbedingt Fruchtfolge beachten: Also nicht dort Erdbeeren pflanzen, wo bereits Erdbeeren gestanden haben.

Rasenschnitt
Der Rasen sollte regelmässig gemäht werden (ca. ein- bis zweimal pro Woche). Schnitthöhen:

– Frühjahr und Herbst ca. 3-4 cm
– Hochsommer ca. 5-6 cm

Staudenpflege
Verblütes an Stauden regelmässig wegschneiden. Bei vielen Stauden kann so die Blütezeit verlängert werden.

Himbeeren auslichten
Alle abgetragenen Ruten dicht über dem Boden abschneiden, Jungtriebe ev. auslichten: pro lm 8-12 Jungtriebe. Bei den Sorten Autumn Bliss und Golden Bliss sämtliche Ruten im Nov. über dem Boden abschneiden.

Immergrüne Pflanzen setzen
Zum Pflanzen oder Verpflanzen von Nadelgehölzen und immergrünen Laubgehölzen ist die Saison jetzt ideal. Sie haben ihren Jahreswuchs abgeschlossen. In dem noch warmen Boden können die Wurzeln gut anwachsen und überstehen dann auch strenge Winter.

Rasen

Gegen Ende des Monates, sollte der Rasen nochmals gedüngt werden. Jetzt streuen wir einen Kali betonten Dünger. Das Kali fördert die Festigung der Zellwände, damit ist der Rasen resistenter gegen Pilzkrankheiten und übersteht besser den Winter.

Günstiger Zeitpunkt für eine Neuansaat oder eine Rasenrenovation ist, je nach Regionen von Mitte August bis Mitte September. Wegen der vorhandenen Bodenwärme keimt das Saatgut sehr rasch. Auch wenn es nicht mehr so heiss ist, müssen Neuansaaten regelmässig, d.h. alle Tage kurz gegossen werden. Denn im Keimstadium sind die Wurzeln nur an der Oberfläche des Bodens zu finden. Bleibt diese Schicht über mehrere Tage trocken, vertrocknen auch die jungen Gräser.

Blumenzwiebeln pflanzen
Ab Mitte Monat können wir bereits Vorbereitungen für einen farben-frohen Frühling treffen. Tulpen und Narzissen sind wohl die bekanntesten. Es lohnt sich aber auch einmal, etwas unbekanntere Arten und Sorten zu pflanzen, z.B. bei den Zierlaucharten gibt es die unterschiedlichsten Grössen und Farben. Werden die Blumenzwiebel in Gittercontainer gelegt, lassen sich die einzelnen Sorten sehr gut auseinander halten.

Obstbäume pflanzen
Ab Ende Oktober können Äpfel, Birnen, Pflaumen/Zwetschgen gepflanzt werden. Kälteempfindlichere Arten, wie Pfirsich, Aprikose Brombeeren und Kiwi pflanzt man dagegen besser im Frühjahr.

Rosen pflanzen
Diese Jahreszeit eignet sich gut um neue Rosen zu pflanzen.

Vorgehensweise:
Rosenbeet für Neupflanzung vorbereiten. Rosen lieben einen etwas schweren Boden auf keinen Fall Torf beimischen. Werden Rosen am selben Standort gepflanzt ist es empfehlenswert, den Boden ca. 60 bis 80 cm tief auszutauschen. Vor dem pflanzen die Rosen in ein Wasserbad legen, damit die Wurzeln schön nass sind. Die Wurzeln so wenig wie möglich an der Sonne aussetzen. Danach die Wurzel vor dem Einpflanzen mit einer scharfen Gartenschere sauber anschneiden dies fördert das Wurzelwachstum. Die Pflanzen mit den Schuhen kurz in der Erde andrücken und anschliessend gut wässern (einschwemmen).

Rosen
Überlange Triebe bis auf Kniehöhe einkürzen, der eigentliche Schnitt erfolgt erst im Frühjahr. Befallenes Blattwerk auf keinen Fall kompostieren. Rosenstöcke anhäufeln, mit Erde oder Komposterde. Wurzeln nicht freilegen! Einige Tannäste über die Rosen verteilen als Kälteschutz und gegen die Wintersonne.

Falllaub
Auf Rasen und Wege solle man das Falllaub entfernen. Unter Gehölzen sowie auf Stauden bietet das Laub einen Winterschutz und gibt bei seiner Zersetzung wertvolle Nährstoffe an den Boden ab.

Ziergräser zusammenbinden
Ziergräser wie das Pampasgras sollten nicht im Herbst zurückgeschnitten werden. Sondern lediglich mit einer Kokosschnur zusammengebunden werden. Das geschnürte Laub schütz so das „Herz“ der Gräser vor Kälte und Winternässe. Zudem bieten viele Gräser einen reizvollen Winterschmutz bei Raureif oder einem schäumchen Schnee.

Winterschutz
Winterschutz für immergrüne Gehölze, die im Osten oder Südosten stehen. Nicht nur die tiefen Temperaturen, sondern die Sonnenstrahlen und der Wind kann den Pflanzen zusetzen. Wenn die Sonne auf die gefrorenen Blätter scheint, ist der Temperaturunterschied innerhalb von kurzer Zeit beachtlich. Die Zellen tauen viel zu schnell auf, platzen und verfärben sich dann braun (Verbrennung). Wir können dieses Problem umgehen, indem wir die Pflanzen mit Materialien wie Vlies, Schilfmatten und Tannenäste beschatten.

Vogelschutz
Mit der Winterfütterung der Vögel beginnen, damit sie sich an den Futterplatz gewöhnen. Nistkästen gründlich reinigen.

Geräteschuppen aufräumen
Diejenigen Gartenbesitzer, die all ihre Utensilien in einem Gerätehaus haben, müssen auch hier einiges beachten: Samen und Pflanzenschutzmittel ertragen keine Minus Temperaturen. Bei vielen Mitteln liegt die Grenze sogar bei 6°C. Alle Samen und Mittel auf Ablaufdaten kontrollieren und im Keller versorgen.